Auftakt zum Usedom Baltic Fashion Award

21 04 2007

Rudolph: Rekordbeteiligung bei Modeevent

Auftakt für den “Baltic Fashion Award 2007″ in Herings­dorf auf Usedom: “80 Modedesigner aus verschiedenen Nationen ha­ben sich für den ´Bal­tic Fashion Award 2007´ beworben. Der Modepreis aus Mecklenburg-Vorpommern ist aus den Kinder­schuhen he­rausgewachsen und hat sich zu einem festen Termin in der Modewelt entwickelt”, sagte der Staats­sekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Samstag zur Eröffnung der Frühjahrs­moden­schau.

“Der Modepreis ist mit seinen attraktiven Rahmenver­anstal­tungen beste Werbung für Mecklenburg-Vorpommern”, so Rudolph weiter. Niederländische Mode für Damen, Herren und erstmals auch für Kinder stehen im Mittelpunkt der “Use­dom Baltic Fashion Guests” am Samstag, der Frühjahrsmo­denschau im Maritim Hotel Kaiser­hof. 15 holländische Desig­ner präsentieren auf dem Laufsteg im Kursaal die neuesten Modekollektionen. “Die Zusammenar­beit mit einem Partner­land hat Tradition seit der ersten Vergabe des Preises im Jahr 2002″, sagte Rudolph.

Am 27. April wird eine Jury die zwölf Nominierungen für die vier Kategorien bekannt geben. Das Wirtschaftsministerium vergibt den Preis für “Haute Couture”, das Bildungs­ministe­rium prämiert künstlerische und alternative Modegestaltung “Avantgarde” und der Veranstalter “Kaiserbäder Insel Use­dom” zeichnet mit Prêt-à-Porter die beste Umsetzung aktuel­ler Trends aus. Neu ist mit “Ceremonia” (Event-Dressing) auch die Vergabe eines vierten Preises. Der Unternehmerver­band Vorpommern e.V. prämiert eine heraus­ragende Kollek­tion im Bereich Anlassmode.

Alle vier Preise sind gleichwertig mit 7.500 Euro dotiert. Am 20. Oktober sollen die Preise vergeben werden. Auf der “Bal­tic Fashion Winner Tour” Ende 2007 werden die ausgezeich­neten Kollektionen dann im In- und Ausland vorgestellt.

Im vergangenen Jahr wurde zum fünfjährigen Jubi­läum das Konzept des Wettbewerbes verändert, um den Preis zu einem Branchen-Event mit internationaler Ausstrah­lung weiter zu entwickeln. Modeunternehmen der teilneh­menden Länder werden stärker in den Wett­bewerb einbezogen.

Ein Rahmenpro­gramm begleitet die Frühjahrs- und Herbstga­las: Zur diesjährigen Frühjahrsveranstaltung gehören ein Shop & Showroom für den Verkauf von Kleidung, Schmuck und Accessoires, ein Workshop von Meisterschülern des Fa­shion Institute Arnhem, die Baltic Fashion Lounge, ein Desig­ner-Talk, wo jeder mit den Künstlern ins Gespräch kommen kann sowie die Ausstellung eines französischen Fotografen und holländische Spezialitäten.

Outfits und Accessoires einiger Gastdesigner sowie ein Schmuckstück des langjährigen Part­ners NIESSING sollen zudem auf dem Laufsteg gezeigt und anschließend für einen guten Zweck versteigert werden.




Kommunen erhalten 2,75 Mio. EUR für Investitionen in ihre Feuerwehren

18 04 2007

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt auch in diesem Jahr die Arbeit der Feuerwehren. Für die Landkreise und kreisfreien Städte stehen zunächst insgesamt 2.752.200 EUR als Pauschalzuweisung des Landes zur Verfügung (aufgrund haushaltsrechtlicher Vorgaben werden zum jetzigen Zeitpunkt 90 % der Finanzmittel ausgezahlt). Die Summe wird entsprechend der Einwohnerzahl auf die Gebietskörperschaften aufgeteilt. Die Zuweisungen dürfen ausschließlich für notwendige Investitionen im Bereich des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes eingesetzt werden. Die Landkreise und kreisfreien Städte setzen in Abstimmung mit den Gemeinden ihre Prioritäten, z.B. bei der Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und -geräten.

Seit dem Jahr 2002 wird ein Festbetrag unabhängig von der Höhe der Einnahmen aus der Feuerschutzsteuer bereitgestellt. Für Innenminister Lorenz Caffier ist es wichtig, dass die Kommunen wissen, mit welcher Förderung sie für den Brandschutz rechnen können. “Wir werden die Modernisierung der Feuerwehren in unserem Land weiter finanziell unterstützen, denn technische Ausrüstung und Unterbringung der Technik müssen mit den ständig steigenden Anforderungen an die Feuerwehren Schritt halten,” so der Minister. “Wer mit offenen Augen durchs Land fährt, der stellt fest, dass in diesem Bereich der öffentlichen Sicherheit schon viel geleistet wurde, und das zu Recht, denn Feuerwehren bekämpfen nicht nur Brände und leisten technische Hilfe, sie sind auch ein wichtiger Teil bei der Abwehr von Katastrophen und anderen Gefahren.”




Aircraft Interiors Expo 2007 in Hamburg

18 04 2007

Rudolph: MV nutzt Chancen für Zulieferer

Aircraft Interiors Expo 2007 in Hamburg: Auf der weltweit größten Fachmesse für Innenraumgestaltung, Kabinentechnik und Kommunikationstechnologien von Verkehrsflugzeugen sind in diesem Jahr 13 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpom­mern vertreten. “Mecklen­burg-Vorpommern hat sich in den letzten Jahren als ein Standort für die Luft- und Raumfahrt erfolgreich etabliert”, sagte der Staats­sekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Dr. Stefan Rudolph am Mittwoch in Hamburg. “Die Zahl der Zulieferer und Entwickler für Airbus wächst, der­zeit unterhalten 22 Unternehmen mit rund 960 Mitarbeitern Lieferbeziehungen zur Airbus Deutsch­land GmbH. Wir nutzen die Messe, um mit weiteren Investo­ren ins Gespräch zu kommen, Kontakte auszubauen und für den Standort zu werben.”

Vom 17. bis 19. April 2007 werden auf dem von Rostock Bu­siness organisierten Gemeinschaftsstand “Destination Northeast” Neu­hei­ten und Dienst­leistungs­angebote der Fir­men Luratec AG - Luft- und Raumfahrt­technologie, Techni­sches Zeichenbüro Kanow, Flamm Aerotec GmbH, AeroCoa­ting GmbH, DMT - Demminer Maschinentechnik GmbH vor­gestellt. Weiter ver­treten sind die Koordi­nierungsstelle Luft- und Raumfahrt MV, die Uni­versität und die Hansestadt Ros­tock, die Wirtschaftsför­de­rung Schwerin, TLG Immobilien so­wie der Landkreis Par­chim. Zusätzliche Einzelaussteller sind RST Rostock System-Technik GmbH und MST Matzen Schlauch-Technik Limited & Co. KG.

“Wir wollen die Chancen, die die Luft- und Raumfahrt bietet, auch weiter nutzen”, sagte Rudolph. “Mit Unterstützung der Koordinierungsstelle können Firmen aus dem Land einfacher Kontakte knüpfen.” Die Koordinierungs­stelle Luft- und Raum­fahrt bündelt die luft- und raumfahrttechnische Kompetenz in Mecklenburg-Vorpommern und stellt Verbindungen zwischen potentiellen Auftrag­nehmern in Mecklen­burg-Vorpommern und den Systemanbietern wie z. B. Airbus, EADS Space Transportation, Eurocopter und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) her. Im Herbst 2007 wird das neue Warnemünder Zentrum für Luft- und Raumfahrt eröff­nen. Auf 6.000 Quadratmetern entstehen modernste Büroflä­chen und Labore für die Branche.

In Mecklenburg-Vor­pommern liefern derzeit 30 Un­ternehmen mit rund 1.200 Beschäftigten der Luft- und Raum­fahrtin­dustrie zu. Zu den Produkten gehören unter anderem Spezial­vor­richtungen für die Montage, spezielle Korrosions­schutz­schichten, Brandgas­sensoren und Spezialschläuche.

Der Messeveranstalter, die UKIP Media & Events aus Eng­land, rechnet mit 12.000 überwiegend Fachbesuchern an den drei Messetagen. Mehr als 500 Unternehmen aus dem In- und Aus­land stellen in diesem Jahr aus, im vergangenen Jahr wa­ren es 400 Aussteller, davon sieben aus Mecklenburg-Vor­pommern.




Wirtschaftsdelegation reist nach Kuba

13 04 2007

Seidel: Kontakte wirtschaftlich nutzen

Erste Wirtschaftsdelegationsreise aus Mecklenburg-Vorpom­mern nach Kuba: “Die Wirtschaftskontakte stehen noch am Anfang - Kuba ist für Mecklenburg-Vorpommern ein Partner mit Poten­tial”, sagte der Mi­nister für Wirtschaft, Ar­beit und Tourismus Jürgen Seidel am Freitag in Schwerin. “Die Mög­lichkeiten zur Zusammenarbeit sollten ausgelotet und ver­stärkt werden. Allein 40.000 Studenten haben früher in Meck­lenburg-Vorpommern studiert und kennen deshalb Land und Sprache. Diese Situation ähnelt der in Vietnam: Mit Vietnam hat der Nordosten heute weitreichende Wirtschafts­beziehun­gen auf­gebaut.”

Vom 14. bis 21. April 2007 reist unter Leitung des Wirt­schaftsministers eine 34-köpfige Wirtschaftsdelegation aus dem Nordosten auf Einladung des kubanischen Außenhan­delsministers Raùl de la Nuez nach Havanna. Das Wirt­schaftsministerium hat diese Reise auf Initiative der Unter­nehmen gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg organisiert. “In Kuba ist ein Markt­einstieg für kleine und mittelstän­dische Unternehmen ohne politische Unterstützung nicht möglich”, sagte Seidel. “Ziel der Wirt­schaftsgespräche ist es, Unternehmen aus Mecklenburg-Vor­pom­mern bei der Akquisition von Geschäftsmöglichkeiten auf dem kubanischen Markt zu unterstützen.” Die Kooperati­ons­börse zwischen Unternehmen beider Länder wird durch zahl­reiche wirtschaftspolitische Gespräche begleitet. Der Wirt­schaftsminister spricht unter anderem mit den Ministern für Tourismus, Bauwesen, Rohstoffindustrie, Auslandsinvesti­tio­nen, Transport, Lebensmittelindustrie sowie Außenhandel.

Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern wie die Rostocker ASC Concept GmbH mit dem Vertrieb von Schiffausrüstungen und die Neubrandenburger Nordwind Energieanlagen GmbH mit der Produktion von Windenergieanlagen sind bereits in Kuba aktiv und wollen die vorhandenen Wirtschaftskontakte weiter ausbauen. “Die Ministergespräche sind wichtig, da alle In­ves­titionsentscheidungen auf politischer Ebene ge­troffen wer­den”, sagte Seidel. “Ein Netzwerk zwischen ehemaligen ku­banischen Studenten, die heute zu den Entscheidern auf Kuba gehören, und Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpom­mern kann die Beziehungen fördern.”

Eine hochkarätige Wirtschaftsdelegation aus Kuba mit Vizemi­nis­tern und Botschaftsmitgliedern war Ende November 2006 zum landesweit ersten Kubanischen Wirt­schaftstag nach Göh­ren-Lebbin (Landkreis Müritz) gereist. Der Botschafter der Re­publik Kuba in Deutschland, Gerardo Peñalver, stellte ge­meinsam mit dem Vizeminister für Außen­handel in Kuba, Pedro Luis Padrón, Vertretern von Behörden und staatlichen Unterneh­men die Chancen deutscher Firmen für Kooperatio­nen und Investi­tionen in Kuba dar. Das Tref­fen beider Länder hatte die IHK zu Neubrandenburg zum Auf­bau von Kontakten organisiert.
Die Hauptexportgüter Mecklenburg-Vor­pommerns nach Kuba sind bisher verschiedenste Milchprodukte. Im Jahr 2005 hat­ten die Ausfuhren mit 3,7 Millionen Euro einen Anteil von 0,13 Prozent an den Gesamtausfuhren des Landes.




Schweriner Straßenbahntunnel wird saniert

13 04 2007

Ebnet: Bauarbeiten unter der B 106 / B 321

Unter der großen Ampelkreuzung der Bundesstraßen B 106 und B 321 in Schwerin wird ab Montag (16. April) gebaut: Der Tunnel der zweigleisigen Straßenbahntrasse nach Schwerin-Süd wird saniert und erneuert. “Damit wird der Tunnel bautechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Straßenbahnverbindung vom Stadtzentrum und dem Großen Dreesch nach Neu Pampow wird gesichert”, sagte Verkehrsminister Dr. Otto Ebnet. Rund 1,8 Millionen Euro wird die Baumaßnahme kosten.

Die 114 Meter lange Straßenbahnunterführung liegt unmittelbar unter dem stark befahrenen Knotenpunkt der Umgehungsstraße, der B 106 Ludwigslust/Wismar und der B 321 Parchim/Hagenow. Besonders belastet wird die Strecke auch vom Fernverkehr in Richtung Autobahn A 24.

Mit der Sanierung sollen Schäden an den Bauwerksteilen behoben und die Dichtung an der Tunneldecke erneuert werden. Gleichzeitig werden Schutzeinrichtungen wie Geländer und Elektrikschutz neu installiert. Die alten Betonoberflächen werden gesäubert und mit einem Oberflächenschutzsystem versehen.

“Der Tunnel ist inzwischen über 30 Jahre alt”, sagte Ebnet. “In den 70er Jahren war der Ausbau der Strecke ein Jahrhundertprojekt.” Als sich in Schwerin-Süd immer mehr Industrie ansiedelte, musste eine schnelle Straßenbahnverbindung für die Arbeiter geschaffen werden.

Die Bauarbeiten im Tunnel sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Im Bereich der Kreuzung B 106 / B 321 wird es bis einschließlich Oktober für den Straßenverkehr zu Verkehrseinschränkungen kommen.